Bisher bei SERET:RapitoDie Bologna-Entführung

Donnerstag, 13. November 2025, 18 Uhr

Bild aus dem Film

ICZ Gemeindezentrum
Lavaterstrasse 33, 8002 Zürich, Gemeindesaal
Eintritt gratis, Anmeldung bis 3.11. an info@seret.ch

SERET präsentiert im Rahmen der Woche der Religionen

RAPITO – DIE BOLOGNA-ENTFÜHRUNG
Ein Spielfilm von Marco Bellocchio


Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit. Bologna 1858: Im Auftrag des Papstes dringen Soldaten in das Haus der jüdischen Familie Mortara ein und bemächtigen sich ihres jüngsten Kindes, genannt Edgardo. Dies nachdem eine Hausangestellte erzählt hat, das Kind als Baby getauft zu haben und dass es deshalb katholisch erzogen werden muss. Trotz des verzweifelten Kampfes der Familie, bleibt Papst Pius IX unerbittlich. Der skandalöse Entführungsfall bewirkt europaweit eine riesige Solidaritätswelle und Grundsatzdiskussionen über die Rolle von Kirche und Staat und die Macht des Vatikans.

Programm

18.00   EINLASS

18.15   RAPITO – DIE BOLOGNA-ENTFÜHRUNG
Ein Spielfilm von Marco Bellocchio

Regie: Marco Bellocchio
Drehbuch: Marco Bellocchio und Susanna Nicchiarelli
Mit Enea Sala und Leonardo Maltese als Edgardo
(im Kindesalter und als Jüngling)
Italien, Frankreich, Deutschland (2023)
Premiere 2023 am Filmfestival von Cannes
134 Minuten
Italienisch mit deutschen Untertiteln

20.40   GESPRÄCH

Im Anschluss an den Film folgt ein Gespräch. Teilnehmer:
Ruven Bar Ephraim
Rabbiner der Jüdisch-Liberalen Gemeinde Or Chadasch, Zürich
Dominik Markl SJ
Professor für Alttestamentliche Bibelwissenschaft an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Innsbruck
Moderation: Susanne Scheiner

21.30   ENDE

ZUM REGISSEUR

Marco Bellocchio (geb. 1939) ist ein italienischer Regisseur und Drehbuchautor, der zahlreiche Preise an Festivals gewonnen hat, u.a. erhielt er 2011 den Ehrenpreis für sein Lebenswerk am Festival von Venedig.

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Flyer [PDF]

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Kino aus der jüdischen Welt